Über

Die Idee “Die Liebe meines Lebens” wurde bereits von Hollywood und Harlequin entdeckt und ausgeschlachtet. Aber gibt es solch eine Liebe wirklich? Und wenn sie existiert, wie kann sie jetzt 2014 wahrgenommen und ernstgenommen werden?

Heute, wo selbst Liebesbeziehungen dem Regime von Wettbewerb und Vergleich unterliegen. Pro und Kontra Listen von existierenden und potentiellen Partnern werden unterbewusst geführt um mögliche zukünftige Gewinne abschätzen zu können, gerade so als ob Liebe eine Investition in der Zukunft ist. Gibt es im Kapitalismus noch einen Platz für Liebe?

Björn Perborg, der aktuelle Gastkünstler im Atelierhaus Mengerzeile hat zehn Künstler und zwei Kollektive eingeladen um Fragen zum Thema “Die Liebe meines Lebens” künstlerisch zu beantworten. Die Arbeiten reichen von Malerei, Zeichnung, Animation über zu Photographie, Video, Performance, Glasarbeiten und Installation. Die meisten Arbeiten sind speziell für diese Ausstellung angefertigt worden. Das Ergebnis ist eine vielschichtige, intime, poetische, pathetische und zeitweise heftige Aufführung, die die größten Lieben zelebriert (und beklagt).

Künstler und Künstlerinnen: Heike Bollig, Bettina Bruder, Dominik Fraßmann, Stefanie Gerhardt, Cynthia Girard, Sandra Heinz, Andrea Maria Krenn, Marcela Moraga, Christian Niccoli, Björn Perborg, Christina “Goldie” Poblador, André Sousa, Speech & What Archive, WALD

 

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